Prof. Dr. med. Gertrude M. Beer

Oberschenkelstraffung

Gründe für eine Operation sind: Hautüberschuss im Bereich der Oberschenkelinnenseiten, Orangenhaut, Fettüberschuss der Oberschenkel oder starke Gewichtsabnahme.

Das sollten Sie wissen

Narkose:
Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Dauer der Operation: 
2–4 Stunden
Aufenthalt:
mindestens 3 Tage stationär
Einschränkungen:
Spannungsgefühl, Sitzverbot für 2 Wochen
Arbeitsfähigkeit:
nach 3 Wochen
Resultat:
Haltbarkeit je nach Hauttyp, durchschnitlich 5–10 Jahre

Die Operation

Bei jugendlicher Haut können kleinere Fettansammlungen durch eine isolierte Fettabsaugung beseitigt werden.
Beschränken sich bei grösseren Ansammlungen Elastizitätsverlust und Hauterschlaffung auf das obere Drittel des Oberschenkels, kann die dann nötige Operation auf eine halbmondförmige Haut- und Fettentfernung in diesem Bereich beschränkt werden. Die Narbe liegt in der Leiste und läuft in der Gesässfalte aus.
Zieht sich die erschlaffte Haut über die gesamte Oberschenkelinnenseite bis zum Knie, muss zusätzlich eine senkrechte Schnittführung gewählt werden. Die Narbe verläuft in diesem Fall in der Leiste und an der Oberschenkelinnenseite bis kurz vor das Knie.
Bei einer zusätzlichen starken Faltenbildung am Gesäss kann dort ebenfalls eine Haut-, und Fettgewebsentfernung vorgenommen werden. Die Narbe befindet sich in der Gesässfalte und läuft in der Leiste aus.


Praxis Prof. Dr. med. Beer, Zürich
Schematisches Beispiel einer transversalen Oberschenkelstraffung

Behandlungsmöglichkeiten

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