Prof. Dr. med. Gertrude M. Beer

Narbenkorrektur

Gründe für eine Operation sind: Schrumpfung und Spannung der Narbe und daraus folgend Beeinträchtigung der Beweglichkeit oder des Wachstums, erhöhte Verletzlichkeit mit Aufreissen der Narbe oder Abschürfen der oberen Hautschichten unter Belastung, Gefahr einer bösartigen Entartung des Narbengewebes, übermässige Narbenbildung oder Bildung von Narbentumoren, Rötungen, Verdickungen oder starker Juckreiz, kosmetisch störende, auffällige Narbenbildung.

Das sollten Sie wissen

Narkose:
lokale Betäubung oder Dämmerschlaf
Dauer der Operation: 
1–2 Stunden
Aufenthalt:
Tagesklinik
Einschränkungen:
lokale Schwellungen und Bewegungseinschränkungen, Blutergüsse für 2 bis 3 Wochen
Arbeitsfähigkeit:
nach 2 Wochen
Resultat:
dauerhaft

Die Operation

In unkomplizierten Fällen kann es genügen, die Narbe auszuschneiden und unter extremer Eversion spannungsarm wieder zu vernähen. In der Regel ist es jedoch erforderlich, eine besondere Schnitttechnik anzuwenden, um die Wundränder zu entlasten und nochmaliges Schrumpfen der Narbe zu vermeiden. Bei grossflächigen Narben sind häufig zusätzliche Methoden notwendig (Z-Plastik, W-Plastik).


Praxis Prof. Dr. med. Beer, Zürich

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