Prof. Dr. med. Gertrude M. Beer

Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Gründe für eine Operation sind:  überschüssige Haut im Unterbauch, Fettschürze, Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskulatur.

Das sollten Sie wissen

Narkose:
Vollnarkose
Dauer der Operation: 
2–4 Stunden
Aufenthalt:
3 Tage stationär
Einschränkungen:
Tragen eines Mieders für 3 Wochen, 24 Stunden Bettruhe nach der Operation
Arbeitsfähigkeit:
nach 2–3 Wochen
Resultat:
Haltbarkeit ohne neue Gewichtszunahme dauerhaft

Die Operation

Die Bauchdeckenstraffung besteht aus der Entfernung von überschüssigen Haut- und Fettgewebsanteilen über einen bogenförmigen Schnitt im Unterbauch.

Bei einem kleinen Überschuss erfolgt die Straffung spindelförmig ohne Nabelversetzung (Mini-Bauchdeckenstraffung), bei grösserem Überschuss wird die Bauchdecke grösserflächig aufgehoben und dann gestrafft. Dabei wird der Bauchnabel neu eingesetzt. Falls erforderlich, werden die Bauchmuskeln zusätzlich durch Nähte gestrafft.

Wenn die Fettschürzenbildung sehr ausgeprägt ist und auf die Hüft- und Dorsalregion übergeht, wird die Schnittführung über die Beckenkämme nach hinten verlängert und eine zirkuläre Straffung durchgeführt. Diese Form der Straffung wird immer öfter auch im Rahmen der bariatrischen Chirurgie nach massiver Gewichtsreduktion mit einem massiven Hautüberschuss notwendig.


Bei grossem Übergewicht ist die alleinige Durchführung einer Bauchdeckenstraffung schwierig. Vor der Operation ist allenfalls eine Gewichtsreduktion nötig. Die Bauchdeckenstraffung kann auch mit einer Fettabsaugung kombiniert werden.


Praxis Prof. Dr. med. Beer, Zürich
Schematisches Beispiel einer Bauchdeckenstraffung vor und nach der Operation

Behandlungsmöglichkeiten

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